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KI Industriealisierung Automatisierung Symbolbild
Bild: Symbolbild / KI generiert

Generative KI revolutioniert Shopfloor-Digitalisierung: Venti Oelde setzt auf selbstständige Softwareentwicklung, ohne IT-Flaschenhals

Die Ventilatorenfabrik Venti Oelde hat mit einer generativen KI-Plattform innerhalb von drei Monaten zwei eigenständig entwickelte Anwendungen für den Shopfloor in Betrieb genommen. Damit zeigt das mittelständische Unternehmen aus dem Maschinenbau, wie sich digitale Lösungen ohne klassische IT-Entwicklung umsetzen lassen und wie die Automatisierung von Softwareerstellung branchenweit beschleunigt werden kann. Die Lösung von Arctory ermöglicht es Fachabteilungen, Anwendungen direkt vor Ort zu gestalten, statt auf IT-Ressourcen warten zu müssen. Bis 2025 könnte dieses Modell Millionen Unternehmen erreichen.

KI-gestützte Digitalisierung spart IT-Ressourcen: Venti Oelde als Vorreiter

Bei Venti Oelde staute sich der Bedarf an digitalen Shopfloor-Lösungen: Über zehn geplante Anwendungen warteten auf Umsetzung, doch die IT-Abteilung war überlastet. Die Lösung kam von Arctory, einem Anbieter generativer KI für Softwareentwicklung. Mit dieser Plattform konnte das Unternehmen ohne klassische Programmierung zwei funktionsfähige Apps realisieren und damit einen Engpass überwinden.

Die generative KI analysiert Nutzeranforderungen in natürlicher Sprache, generiert daraus automatisch Datenmodelle, Logikbausteine sowie Schnittstellen zu bestehenden Systemen. Bei Venti Oelde entfiel so der klassische Entwicklungsprozess: Statt Monate zu warten, entstanden die Anwendungen in nur drei Monaten, direkt vor Ort im Produktionsumfeld.

„Sprechen“ statt Programmieren: Wie KI Software aus natürlicher Sprache generiert

Kernstück der Lösung ist die Fähigkeit von Arctory, Anforderungen ohne technisches Vorwissen umzusetzen. Ein Mitarbeiter beschreibt per Sprachbefehl oder Text, welche Funktion eine Anwendung erfüllen soll, etwa eine Echtzeit-Datenvisualisierung für Maschinenstatus oder ein Warnsystem bei Qualitätsabweichungen.

Die KI übersetzt diese Vorgaben in:

  • Datenmodelle (Struktur der erfassten Informationen)
  • Anwendungslogik (Regeln zur Verarbeitung)
  • Datenbankstrukturen (Speicherung und Abfrage)
  • Schnittstellen zu ERP-Systemen, Sensoren oder Cloud-Diensten (z. B. HTTP für Webservices, CSV für Exportformate, MQTT für Echtzeit-Kommunikation mit IoT-Geräten)

Bei Venti Oelde resultierte dies in zwei lauffähigen Apps: Eine zeigt Produktionsdaten auf Touchscreens an, die andere warnt vor Störungen durch KI-gestützte Auswertung von Sensordaten. Beide wurden ohne klassische IT-Entwicklungsumgebung erstellt – und sind nahtlos in das bestehende ERP-System integriert.

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Branchenweite Beschleunigung: 70 % der produzierenden Unternehmen könnten bis 2025 KI nutzen

Die Entwicklung bei Venti Oelde spiegelt ein breiteres Trendmuster wider: Laut einer McKinsey-Studie aus dem Jahr 2023 könnten bis 2025 70 % der Unternehmen im produzierenden Gewerbe generative KI für die Softwareentwicklung nutzen. Treiber sind sinkende Barrieren durch Plattformen wie Arctory, die Fachabteilungen befähigen, ohne IT-Experten zu agieren.

Besonders attraktiv sind Förderprogramme für kleine und mittlere Betriebe (KMU):

Über 10 weitere Apps in Planung: ERP-System wird zum „Smart Shopfloor“

Der Erfolg der ersten beiden Anwendungen hat bei Venti Oelde den App-Entwicklungsprozess beschleunigt: Über zehn weitere Projekte sind bereits in der Planung. Ziel ist es, das bestehende ERP-System um spezifische Shopfloor-Funktionen zu ergänzen, etwa:

  • Prädiktive Wartung (KI-gestützte Vorhersage von Maschinenausfällen)
  • Dynamische Kapazitätsplanung (automatisierte Anpassung an Produktionsschwankungen)
  • Qualitätssicherungs-Assistenten (Echtzeit-Checks an Fertigungsstationen)

Die generative KI ermöglicht es, diese Lösungen dezentral und agil zu entwickeln, ohne dass die IT-Abteilung als Flaschenhals fungiert. Damit wird der Shopfloor nicht nur digitaler, sondern auch selbstständiger in der Problemlösung.

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